Katagi-san
In den nebligen Bergen der Präfektur Shiga, an Orten, wo die Geschichte des japanischen Tees bereits vor zwölf Jahrhunderten ihren Anfang nahm, liegt die Region Asamiya. Genau hier, im bergigen Gelände zwischen Wald und Nebel, bewirtschaftet Katagi-san seine Farm Katagi Kōka-en. Seine Geschichte handelt von meisterhaftem Teeanbau, aber auch von einer mutigen Rückkehr zur Natur.
Die Geschichte beginnt Mitte der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Damals entschied sich Akira Katagi, Vertreter der sechsten Generation der Familie, für einen radikalen Schnitt. In einer Zeit der zunehmenden Chemisierung der Landwirtschaft rebellierte er gegen die Toxizität der ständigen chemischen Spritzungen (13 pro Jahr!) und erklärte, dass Tee, der den Menschen Gesundheit und Ruhe bringen soll, nicht mithilfe von Giften entstehen kann. So verzichtete die Farm Katagi Kōka-en 1975 als eine der ersten in ganz Japan vollständig auf Pestizide und Kunstdünger. Es dauerte Jahre schwerer Prüfungen und mutiger Versuche, bis sich das Ökosystem in den Bergen um die Stadt Shigaraki erholte, doch das Ergebnis definierte eine neue Ära des reinen Tees.
Das Herzstück seines Gartens ist der Kultivar Yabukita, allerdings in einer Form, die Sie in modernen Lehrbüchern nicht finden werden. Die meisten seiner Büsche sind rund fünfzig Jahre alt. Auf die Frage, ob es nicht üblich sei, alte Teepflanzen durch neue zu ersetzen, lacht Herr Katagi nur vergnügt. Er sagt, die Leute, die die Tee-Lehrbücher geschrieben haben, wüssten einfach nicht, wie man sich um den Boden kümmert.
Während industrielle Farmen die Büsche regelmäßig erneuern, konzentriert sich Herr Katagi auf die Kultivierung der Erde. Dadurch, dass der Boden nicht durch Chemie geschädigt wird, können die fünfzigjährigen Wurzeln tief reichen und eine Kraft schöpfen, die junge Pflanzungen nie erreichen würden. Genau hier, auf einer Höhe von etwa 400 Metern, sind die Pflanzen extremen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht ausgesetzt. Diese rauen Bedingungen zwingen die Blätter, langsamer zu wachsen und ein intensives, berauschend hochalpines Aroma in sich zu konzentrieren – Yamacha.
Herr Katagi verarbeitet den Tee hauptsächlich nach der traditionellen Methode des leichten Dämpfens, die den Blättern ihre natürliche Form und Seele bewahrt. Das Ergebnis ist ein kristallklarer, hellgoldener Aufguss mit dem Duft von Morgennebel und Wald. Es ist Tee in seiner reinsten, kompromisslosen Form.
Katagi-san ist einer der wenigen Menschen, dessen Sencha zweifellos zur Qualität heranreift.
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