Herkunft: Mount Kenya, Kenia
Ernte: Februar 2025
Verarbeitung: komplett handgepflückt, sonnengetrocknet
Teesorte: weiß
Geschmacksprofil
Exklusiv und handgefertigt
Jedes Blatt wird vollständig von Hand verarbeitet – vom Pflücken bis zum Trocknen in der Sonne. So bleiben die natürliche Struktur und der silbrige Schimmer der Blattspitzen erhalten. Dieser Tee ist nur in begrenzter Menge als saisonale Spezialität erhältlich und spiegelt die Perfektion der frühen Frühlingsernte von den hochgelegenen Plantagen des Mount Kenya wider. Die extreme Höhenlage verlangsamt das Wachstum der Blätter und konzentriert das Aroma und die ätherischen Öle. Deshalb ist Silver Needles ein Symbol für Luxus in jeder Tasse.
Zubereitungsempfehlung
Um alle Geschmacksnuancen nach und nach zu entfalten, beginnen Sie mit Wasser mit einer Temperatur von ca. 65 °C und erhöhen Sie die Temperatur bei jedem weiteren Aufguss. Diese Herangehensweise lässt die feinen floralen Noten und den dezent würzigen Abgang besonders gut zur Geltung kommen, die bis zum letzten Schluck nachklingen.
Geschichte des kenianischen Tees
Der Teeanbau in Kenia hat seine Wurzeln in der Kolonialzeit des frühen 20. Jahrhunderts, als die Briten nach geeigneten Standorten für landwirtschaftliche Experimente suchten. Die ersten Teesamen wurden 1903 vom britischen Siedler C.S. Caine eingeführt, der sie in der Region Limuru anpflanzte. Anfänglich stand Tee jedoch im Schatten des Kaffees, der als profitablere Kulturpflanze galt. Der Durchbruch gelang 1924 mit der Gründung der Kenya Tea Company und dem Ausbau der Teeplantagen in der Region Kericho. Die Höhenlage, der vulkanische Boden und die regelmäßigen Regenfälle schufen dort ideale Bedingungen für hochwertigen Tee, der nach und nach die Aufmerksamkeit der Weltmärkte auf sich zog. Nach der Unabhängigkeit Kenias im Jahr 1963 beschloss die kenianische Regierung, die Teeindustrie so umzugestalten, dass sie vorrangig der lokalen Bevölkerung zugutekommen sollte. Die Gründung der Kenya Tea Development Authority (KTDA) im Jahr 1964 ermöglichte es Tausenden von Kleinbauern, Zugang zu Setzlingen, Schulungen und fairen Preisen zu erhalten. Dieser Schritt markierte eine Revolution: Während zuvor große Kolonialplantagen dominierten, bilden heute über 600.000 Kleinbauern das Rückgrat der Produktion. Sie bewirtschaften ihre Felder oft unter schwierigen Bergbedingungen. Zu den wichtigsten Anbaugebieten zählen die Gärten rund um den Mount Kenya, wo seit den 1960er Jahren die Produktion von Premium-Tee konzentriert ist. Hier, auf einer Höhe von 2000–2400 Metern, befindet sich die berühmte Kangaita-Teefabrik, die 1965 gegründet wurde. Das kühle Klima und der häufige Nebel verlangsamen das Wachstum der Teepflanzen, sodass die Blätter nach und nach die Aromen aus dem mineralreichen Boden aufnehmen und komplexe Geschmacksprofile entwickeln können. Die doppelte Regenzeit (März–April und Oktober–Dezember) sorgt für regelmäßige Bewässerung, während die sonnigen Phasen dazwischen eine ideale Ernte ermöglichen. Diese Gärten sind nicht nur eine Quelle traditioneller Schwarztees – in den letzten Jahren wurden hier auch Experimente mit Weiß-, Violett- und Oolong-Tees durchgeführt, die selbst anspruchsvollste Feinschmecker begeistern. Handlese und traditionelle Verarbeitungsmethoden, wie die Sonnentrocknung des Silver Needle Tees, verleihen kenianischen Produkten eine besondere Note. Gleichzeitig engagiert sich KTDA für Nachhaltigkeit: Die Landwirte wenden ökologische Anbaumethoden an, und die Verkaufserlöse tragen zur Entwicklung der lokalen Gemeinschaften bei.

Vorbereitung
Kyusu-Teekanne
200 ml / 8g
65 / 75 / 85°C 180 / 100 / 120 Sek.
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